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Sind Meetings Arbeitszeitverschwendung?
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Meetings waren schon immer ein Diskussionsgrund. Die Meinungen dazu differieren von Ablehnung, weil Meetings Arbeitszeitverschwendung sind, bis Zustimmung, weil Meetings zum Wissenstransfer beitragen. Beide Argumente treffen zu: Ablehnung ist berechtigt, wenn Meetings zum Selbstzweck gehalten werden, Teilnehmer sich in Diskussionen verlieren, laufend Verzögerungen wegen Verspätung oder Handystörungen eintreten, und schlussendlich die dafür vorgesehene Zeit permanent überzogen wird. Betrachtet man in diesem Fall die Kostenseite, so würde, glaube ich, jeder für eine Ablehnung Verständnis aufbringen. Bei einem durchschnittlichen internen Stundensatz pro Mitarbeiter von 80 EUR und einem wöchentlichen Meeting von einer Stunde bei Teilnahme von sechs Mitarbeitern, sprechen wir von 24.960 EUR jährlich. Bei einer Verzögerung von nur einer Viertelstunde müsste man noch 6.240 EUR jährlich drauflegen. Wer wohl freut sich, für Unsinniges soviel investieren zu müssen? Aber nun zum positiven Argument, wenn gewisse Regeln eingehalten werden: Zusammenarbeit erfordert auch den Dialog und das persönliche Kennenlernen. Wir mailen, wir telefonieren aber wann treffen wir uns, um über bestimmte Situationen oder Lösungsansätze zu sprechen? Im Rahmen eines Meetings! Nicht nur die gezielte Kurzinformation erreicht die Personen, sondern es findet auch ein Ideenaustausch statt. Bei der Projektarbeit wichtig, für eine gute Zusammenarbeit unerlässlich. Die Regeln sind sehr einfach: Man denke doch einmal darüber nach, ob man den besten Freund/Freundin bei Verabredungen ständig zehn oder mehr Minuten warten lassen würde. Und man denke darüber nach, ob man nicht sauer und enttäuscht reagiert, wenn ein Dokument, ein Vertrag oder ähnliches vor der vereinbarten Besprechung nicht gelesen würde. Man denke auch darüber nach, ob man sich nicht selbst aufregen würde, müsste man einen Termin aufgrund ausschweifender Diskussionen anderer Teilnehmer verschieben. Trifft das alles zu, wäre es dann nicht an der Zeit, dass man selbst die notwendige Disziplin aufbringt und solche Verhaltensweisen vermeidet? Das wäre für alle Beteiligten ein Schritt in die richtige Richtung und damit wären doch alle glücklich und zufrieden, sogar die Ablehner. In diesem Sinne - das nächste Meeting bringt dann endlich mal was ..... Ihre Petra J. Meier |
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